18.4.17

Allan Holdsworth Trio

Allan Holdsworth/Chad Wackerman/Ernest Tibbs
  am 9.11.2010 in Leverkusen - einen Tag vorher in Hannover im Jazzclub gesehen, wo es Phasen gab, in denen Holdsworth sein Spiel so sehr dekonstruierte, dass Bassist Ernest Tibbs nicht mehr mitkam und ausstieg. Nach dem Jazzclub-Gig meinte er draußen doch auf die Frage wo seine Bandkollegen sind "…I’m the bad guy, I drink!" Und über die Genauigkeit der Deutschen im Zug auf Fahrdauer oder Zeitangaben… "of a German tells you it's five minutes, it's five fucking minutes".
 Danke an Christoph für die Erinnerung
R.I.P.

7.4.17

Blasen

Kodamatic-Foto, gefunden in öffentlichen Bücherschrank

31.3.17

Familie

gefunden im öffentlichen Bücherschrank

27.3.17

GOOD VIBRATIONS. Eine Geschichte der elektronischen Musikinstrumente

So jung die Gattung der elektronischen Musikinstrumente ist, so nachhaltig hat sie die Musikwelt verändert. Mit ihrer Entwicklung verbinden sich grundsätzliche Fragen: Wie werden überhaupt Klänge erzeugt? Wer macht Musik: der Mensch oder die Maschine? Ist ein Handy schon ein Musikinstrument? Das Musikinstrumenten-Museum des Staatlichen Instituts für Musikforschung (Berlin) widmet sich von 25. März bis 25. Juni 2017 diesen und anderen Fragen in der Ausstellung "GOOD VIBRATIONS. Eine Geschichte der elektronischen Musikinstrumente".
-> Pressemitteilung -> Ausstellungswebseite -> Pressebereich

24.3.17

Unbekannte Frau

Passfoto, gefunden auf der Straße

15.3.17

Bezirksrat Südstadt-Bult März 2017

Die AfD war in der März-Sitzung nur durch ihren Fraktionsvorsitzenden vertreten. Sie stellte keine Anträge. Der Vertreter der Piratenpartei stellte einen Antrag zum Umbau der Kreuzung Tiefenride/Im Haspelfelde, dem alle zustimmten.

Ansonsten gab es eine längere Vorstellung der Webseite nebenan.de, ein kommerzielles Start-Up, dass eine lokale Vernetzung von Bürger*innen herstellen will, so zusagend virtuelle Nachbarschaftshilfe. Diesea Projekt wird stark von der Stadtverwaltung unterstützt in der Absicht, Bürger *innen einen weiteren Kanal zur Kommunikation mit der Verwaltung zu eröffnen. Da es sich aber um eine kommerzielle Webseite handelt, gab es deutliche Kritik von CDU, SPD, Grünen, FDP und Piraten. Einige Bezirksratsmitglieder berichteten von eigenen merkwürdigen Erfahrungen mit dem Portal. Daneben wurde hinterfragt, was mit den Daten der Bürger*innen geschehe und wie denn das Portal sich finanziere. Hier teilten die Verwaltungsvertreter*innen mit, dass offenbar langfristig von den Investoren geplant sei, lokalen Gewerbetreibenden Werbung innerhalt der jeweiligen Stadtteilcommunity zu ermöglichen.

Ohne große Diskussion stimmte dagegen der Bezirksrat dem Wunsch der anwesenden Presse zu, die Sitzung filmen zu dürfen. Gefilmt wurde dann die Anfrage der CDU zur Öffentlichen Ordnung auf dem Stephansplatz, sprich der angeblichen Belästigung der Marktbesucher und Händler durch "Trinker". Merkwürdigerweise hatte aber auch der örtliche Kontaktbereichsbeamte nichts von solchen "Belästigungen" mitbekommen und fragte sich, ob die Leute verlernt hätten, auf ihren Handys 110 zu wählen.

Der Rest des Sitzungsprogramms war unspektakulär und wurde einstimmig abgehandelt, nur beim Bezirksratshaushalt enthielt sich der AfD-Vertreter, sowie bei dem rot-grünen Antrag zur Schulwegsicherheit auf der Heinrich-Heine-Straße, wo doch selbst die Autofahrer-Partei CDU damit einverstanden war, hier mit Fahrradbügeln und Pollern gegen Falschparker vorzugehen.

Sitzungsunterlagen | Protokoll

11.3.17

Mit Kamera

Foto gefunden in öffentlichen Bücherschrank, mit Photoshop nachbearbeitet...

8.3.17

Off topic


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Ursprünglich gepostet 30.6.2014

4.3.17

Bezirksrat Südstadt-Bult Februar 2017

Nachdem die Hannoversche Allgemeine am 27. Januar berichtete, dass AfD-Stadtbezirksratsmitglied Sören Hauptstein, der auch im Stadtrat sitzt und dort Vorsitzender im Jugendhilfeausschuss ist, jetzt auch Fraktionsvorsitzender der AfD im Stadtrat ist – weil dem bisherigen Vorsitzenden der Zeitaufwand zu groß war – stellte sich die Frage, ob Hauptstein sein Bezirksratsmandat behält oder nicht – der Mann ist ja zudem Landesvorsitzender der Jungen Alternative und studiert auch noch Jura. Andererseits Nachrücker im Bezirksrat wäre ausgerechnet jeder Dr. Christoph Wichardt, dem die Ratsarbeit zu viel Aufwand war. Kann es sein, dass die AfDler völlig falsche Vorstellung von politischer Arbeit haben, denken, das könnte mensch alles mit links erledigen?

Angekommen im Sitzungssaal stellte sich aber heraus, dass es keine Veränderungen gibt, Hauptstein also sein Bezirksratsmandat (vorerst) behält – was offenbar kein Problem ist, wenn man nichts tut. Auffällig war jedenfalls, dass entgegen der bisherigen Übung, dass Anträge zum Bezirksratshaushalt von allen Fraktionen und Einzelvertretern gemeinsam eingebracht werden, die AfD nicht auf dem Antrag vertreten war. Sie haben sich dann auch in der Abstimmung enthalten. Umgekehrt haben sich die restlichen Bezirksratsmitglieder enthalten, als es um die Besetzung des Sitzes im Integrationsbeirat, der AfD zusteht, ging. Einzig bei dem rot-grünen Antrag auf Einrichtung einer Fahrradquerung über die Hildesheimer Straße stellte die AfD die Frage, was das denn kosten würde. Danach stimmten sie mit Nein ab. Einen Tagesordnungspunkt später verließen die beiden AfD-Vertreter den Sitzungssaal, weil ihnen die Sitzung zu lange dauerte – was vielleicht ganz gut war, denn später gab es noch ein Wortgefecht zwischen CDU und dem Rest des Bezirksrats über angebliche Belästigungen durch Trinker während des Markttages am Stephansplatz, weshalb die CDU diese Personen durch Demontage einer Bank vertreiben wollte. Super Idee, dann setzen die sich auf die nächste Bank und nach ein paar Wochen gibt es dann auf dem Stephansplatz gar keine Sitzgelegenheiten mehr?

Während die AfD also nicht viel zur Sitzung betrug gab es vom Vertreter der Piraten eine Anfrage zur Möglichkeit öffentliche Grünflächen zur Nutzung für Gemeinschaftsgärten freizugeben, sowie eine weitere Anfrage zur Finanzierung von Baumaßnahmen durch ÖPP-Modelle.

Was gibt es noch zu erwähnen? Es gab eine sehr interessante Anhörung zur Barrierefreiheit im öffentlichen Raums in der Südstadt. Sich die Situation aus der Sicht der Betroffenen (Blinde und Sehbehinderte, Senioren, Rollstuhlfahrer - ca. 10% der Einwohner Hannovers sind zu mindestens 50% schwerbehindert) schildern zu lassen ist sehr erhellend und jetzt weiß ich auch was Pflegetoiletten und Bodenindikatoren sind. Und die ÜSTRA nimmt seit dem 1.1. auch E-Scooter (Fortbewegungsmittel für Kleinwüchsige) in Bussen mit.


In der Einwohnerfragestunde gab es Hinweise auf eine Veränderung historischer Bauten ohne Baugenehmigung (Gastronomie Handwerk am Altenbekener Damm). Und ab dem 1.3. ist der Dietrich-Kittner-Platz auch ausgeschildert.



Sitzungsunterlagen | Protokoll

1.3.17

Frau und Kleinkind

...in öffentlichen Bücherschrank gefundenes Foto (keine zusätzlichen Infos gefunden)...

23.2.17

Witze, die man jungen Menschen erklären muss

"Mutta, wat kochste?"
"Wäsche!"
"Schmeckt det?"
zitiert nach Asmussen, F. "Echt Spitze" (S. 85). Rastatt: Moewig, 1995

7.2.17

Theorien zum Ursprung der Musik & Musik in der Hospizarbeit

Warum gibt es Musik? Und was ist Musik eigentlich? Schon in den Mythen und Legenden vieler Völker weltweit wurden diese Fragen aufgegriffen und auf oft erstaunlich ähnliche Weise beantwortet. „Ständchen, Schlaflied oder Kriegsgeschrei? Theorien zum Ursprung der Musik und ihrer Funktion für den Menschen“ – das ist der Titel eines Vortrag, den Prof. Dr. Melanie Wald-Fuhrmann vom Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik, Frankfurt, hält am 8. Februar (Mittwoch) um 19.30 Uhr, im Hörsaal, Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Georg-Voigt-Straße 14. -> Pressemitteilung lesen
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In der Versorgung Schwerstkranker oder sterbender Menschen, bei denen keine Heilung mehr möglich ist, steht Schmerzfreiheit und der Erhalt der Lebensqualität im Vordergrund. Musik ist eine Möglichkeit, diese Menschen zu erreichen. Zur Fortbildung haupt- und ehrenamtlicher MitarbeiterInnen in der Sterbebegleitung haben die Universität Vechta und die Katholische Akademie Stapelfeld (KAS) ein Konzept entwickelt, das im Mai diesen Jahres erstmals angeboten wird: „Musik in der Hospizarbeit“ findet als zweitägiges Seminar vom 15. bis 16. Mai 2017 in der KAS in Cloppenburg statt. -> Pressemitteilung lesen

31.1.17

Mal was ohne Menschen

1.) Cortendorf-Bild Nr. 3496
3.) 60er Jahre Stuhl
in öffentlichem Bücherschrank gefundene Fotos

30.1.17

Hallo 80er

Foto gefunden im öffentlichen Bücherschrank (farbkorrigiert und etwas aufgehellt)

20.1.17

Warum der Neandertaler ausstarb und die Kunst entstand

"Jäger und Künstler: Warum der Neandertaler ausstarb und die Kunst entstand" - das ist das Thema, mit dem sich der Tübinger Professor für Ältere Urgeschichte, Nicholas J. Conard, beschäftigt. Der Wissenschaftler hat die weltweit ältesten Kunstdokumente und Musikinstrumente in Höhlen der Schwäbischen Alb entdeckt. Er hält seinen Vortrag am Mittwoch (25. Januar) um 19.30 Uhr im Hörsaal, Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum, Georg-Voigt-Straße 14. -> weitere Infos

11.1.17

Defunkt

Joe Bowie's Defunkt, Pavillon Hannover, 10.1.2017
Joseph Bowie -tb, perc, voc
das aktuelle Defunkt-T-Shirt
Kelvyn Bell - g
John Mulkerin - tp
 
John Mulkerins T-Shirt
Kim Clarke - b
Garry Gman Sullivan - dr

5.1.17

Bezirksrat Südstadt-Bult Dezember 2016

Es ist nicht meine Absicht, hier den gesamten Inhalt der Bezirksratssitzung wiederzugeben und zu kommentieren, sondern nur die Punkte, die mich interessieren, insbesondere in Hinsicht auf das Verhalten der Vertreter von Piraten und AfD. Die Sitzungen sind öffentlich, jeder kann selbst zuhören, was dort wie diskutiert und entschieden wird.

Zentrales Thema der Sitzung vom 14.Dezember war wie immer zu dieser Jahreszeit der städtische Haushalt nebst Änderungs- und Ergänzungswünschen der Bezirksratsfraktionen und -Einzelvertreter. Hier brachte sich der Vertreter der Piraten dahingehend ein, dass er beantragte, den Sammelposten für die Schulsanierungen konkret auf die einzelnen Gymnasien aufzuteilen, so dass es Transparenz darüber gäbe, wenn Kosten über- oder unterschritten werden. Der Antrag wurde nach längerer Diskussion von CDU, FDP, Linke und AfD unterstützt, scheiterte aber an Rot-Grün mit Verweis auf frühere Bezirksratsvorlagen, wo doch schon Kosten der einzelnen Vorhaben transparent dargelegt seien. Mangels Kenntnis der älteren Vorgänge vermag ich nicht zu sagen, ob Rot-Grün hier Transparenz oder bürokratische Mehrarbeit verhindert hat.

Dem Antrag auf einen finanziellen Zuschuss zum Haus der Religionen folgte eine verdächtig lange Begründung - die wohl der Anwesenheit der AfD geschuldet war - unter anderem mit dem Hinweis, dass sich eine ähnliche Einrichtung nur noch in der Schweiz finde. Wie nicht anders zu erwarten erklärte einer der AfD-Vertreter, er habe auf der Webseite des Hauses der Religionen entdeckt, dass dort auch die menschenverachtende Religionsgemeinschaft Islam vertreten sei, weshalb man den Antrag ablehnen werde, da man nicht bereit sei, den Sachverhalt durch die politisch korrekte Brille zu betrachten. Nun, politisch korrekt war der Antrag sowieso nicht, denn er widerspricht der Trennung von Kirche und Staat und im Haus der Religionen sind auch nicht Atheisten/Humanisten vertreten. Das wäre ein guter Grund gewesen, den Antrag abzulehnen, aber doch nicht, weil man den Islam für menschenverachtend hält sich aber an christlichen Attentätern auf Abtreibungskliniken, extremistischen jüdischen Siedlern oder Buddhisten, die Moslems verfolgen, nicht stört. Bedauerlicherweise sympathisierten Teile der CDU mit der AfD und enthielten sich der Stimme.

Die CDU brachte übrigens mal wieder einen Antrag auf Bau einer Fußgängerunterführung unter der Bahnlinie zwischen den Stadtteilen Bult und Südstadt ein. Ob die Kosten hierfür tatsächlich 10 Millionen betragen könnten, was 10% des städtischen Investitionshaushalts ausmachen würde, ist Spekulation, aber besonders effektiv erscheint mir ein solcher Tunnel auch nicht zu sein, der Weg zum Supermarkt an der Lindemannallee ist auch nicht viel länger. Der Haushaltsänderungsantrag wurde abgelehnt bei Enthaltung der AfD.
mögliche Position des von der CDU beantragten Fußgängertunnels unter der Bahnlinie
Überspringen wir die Anfragen von CDU und SPD und kommen zum Antrag des Integrationsbeirats, Gelder für Weihnachtsgeschenke für Flüchtlingskinder zu bewilligen. Soweit ich das verstanden habe hat der Integrationsbeirat einen eigenen Etatposten im städtischen Haushalt, kann aber offenbar nicht direkt über die Gelder verfügen, sondern die Verwendung muss immer noch vom jeweiligen Stadtbezirksrat abgesegnet/bestätigt werden. Da die Parteien sowieso einen Sitz im Integrationsbeirat haben - den die AfD offenbar noch nicht wahrgenommen hat, was eigentlich gegen ein gute Vorbereitung ihrer Vertreter für die Arbeit im Stadtbezirksrat spricht - ist das Votum im Stadtbezirksrat reine Formsache. Die AfD forderte aber nun, Rot-Grün solle auch Geld für Weihnachtsgeschenke für arme deutsche Kinder bewilligen. Das wurde vom Rest des Bezirksrats abgelehnt, weil keine Organisation (Kirche oder Sozialverband) einen solchen Antrag gestellt habe. Wenn ein solcher Antrag käme würde man natürlich darüber entscheiden. Ich habe allerdings meine Zweifel, ob es datenschutzrechtlich möglich ist, eine Liste von Kindern aus dem Stadtbezirk, die von Hartz IV leben, zu bekommen.

Auch bei den weiteren Finanzanträgen enthielt sich die AfD, die offenbar auch noch nicht ihre Mitarbeit im interfraktionellen Arbeitskreis aufgenommen hat - aus Unkenntnis oder aus mangelndem Interesse?

Am Schluss gab es noch einen Antrag der CDU auf Ausstattung der Bezirksratsmitglieder mit Tablett-Computern oder vergleichbaren Geräten, gegen den von Seiten der Grünen ausführlich argumentiert wurde - die Druckkosten der Anträge fallen nicht mehr bei der Stadt, sondern bei den Politikern selbst an, zwar braucht die Stadt keine Boten mehr, die die Unterlagen austragen, jedoch EDV-Leute, die die Computer der Bezirksratsmitglieder betreuen, eine Kostenersparnis gäbe es also nicht - was ihnen von Seiten der FDP den Vorwurf einbrachte, sie würden wie die Verwaltung argumentieren. Nun ist ein solcher Vorwurf nicht unberechtigt, denn oft neigen die Mehrheitsfraktionen dazu, im Sinne der Verwaltung zu argumentieren, anstatt deren Tätigkeit zu kontrollieren - im konkreten Fall erschien mir jedoch die Ablehnung gerechtfertigt, gerade in Hinblick auf die Problematik, wie man sicherstellen kann, dass vertrauliche Unterlagen nicht in falsche Hände geraten und die Tabletts tatsächlich nur von den Bezirksratsmitgliedern und nur für Bezirksratsaufgaben verwendet werden. Der Antrag wurde von der Mehrheit angenommen, von Grünen und dem Vertreter der Piraten aus Datenschutzgründen abgelehnt.

Die nächste Sitzung des Stadtbezirksrats ist am 15. Februar 2017 um 18.00 Uhr, der Neujahresempfang schon am 21. Januar im Klecks-Theater in der Kestnerstraße um 11.00 Uhr. Ob der Antifeminist und Anzeigeerstatter gegen die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Sören Hauptstein und sein Fraktionskollege auch anwesend sein werden?

Sitzungsunterlagen | Protokoll

3.1.17

Ein weiterer Bücherschrank-Fund

(IMGP0406.JPG) A00068-014 0001 NNNN3
CR:0 R
(IMGP0408.JPG) A00068-015 0001 NNNN3
CR:0 R